Leicht, luftig und wunderbar knusprig: Tempura gehört zu den bekanntesten frittierten Gerichten der Japanischen Küche. Ob Gemüse, Garnelen oder Pilze – der besondere Charakter dieses Gerichts entsteht vor allem durch den feinen Tempura-Teig.
ETWAS TEIG-THEORIE:
Eigentlich klingt das Rezept für den Tempura Teig nicht so kompliziert. Aber trotzdem hat manches Tempura eher Corndog Charakter und liegt schwer im Magen. Der Schlüssel zu gutem Tempura-Teig liegt darin das Gluten im Mehr zu „kontrollieren„. Das Glutengerüst bildet sich, sobald das Mehl mit dem Wasser vermischt wird. Bei Brotteig sorgt Gluten dafür, dass der Teig elastisch und das Brot luftig wird. Dadurch behält das Brot seine Form.
Bei Tempura ist das Ziel die Gluten-Bildung zu minimieren. Das erreichen wir durch:
- Verwendung von Mehl mit geringen Protein-Anteil
- In vielen Rezepten wird Cake-Flour verwendet, was bei uns schwer zu bekommen ist. Daher mischen wir dies mit 405er Mehl und Stärke selber an.
- Den Teig nur vorsichtig mit Kochstäbchen verrühren
- Dadurch verhindern wir, das das Gluten im Mehl aktiviert wird.
- Den trockenen und nassen Teiganteil erst kurz vor Verwendung zusammengeben
- So hat das Mehl nicht viel Zeit Feuchtigkeit aufzunehmen.
Durch Kühlen des Teiges bleibt der Teig schön zähflüssig und haftet daher besser an den Tempura-Zutaten.
WOFÜR MAN TEMPURA TEIG VERWENDEN KANN:
Der Teig eignet sich für praktisch unendlich viele Zutaten. Hier nur ein paar Anregungen & Ideen für euren nächsten Tempura-Abend:
- Paprika
- Zwiebel
- ausgelöste Edamame Bohnen
- grüne Peperoni
- Lotuswurzel
- Pilze
- Shiso-Blätter (sehr lecker)
- Süßkartoffel
- Kürbis
- kleine Auberginen
- Shrimps (Uner Rezept)
- Tofu
- und und und…
Tempura schmeckt natürlich pur zusammen mit einem Dip schon super. Aber auch viele andere Gerichte lassen sich damit verfeinern. Dazu gehören zum Beispiel Ramen oder auch Reis-Bowls.
KEIN TEMPURA OHNE DIP
Das Rezept für eine klassiche Tempura-Dip-Sauce findet ihr hier.
UND EIN LETZTER TIP: TENKASU

Tenkasu sind kleine, knusprige Tempura-Teigkrümel, die beim Frittieren von Tempura entstehen. Sie werden in der Japanischen Küche nicht weggeworfen, sondern als aromatisches Topping verwendet:
- Onsen-Tamago
- Reis-Bowls
- Gurkensalat
- Tofu-Gerichte
Außerdem werden sie für folgende Gerichte als Zutat benötigt:
- Okonomiyaki
- Takoyaki
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